Anleitung

Als erstes trennte ich die Innenseiten einer alten Jeans auf und nähte beide Beinteile zu einem großen Stück zusammen. Aus diesem nähte ich dann eine Art Sack, den ich über den Hocker ziehen konnte. Die "Arschtaschen" der Hose dienen jetzt als seitliche kleine Taschen für Brille, Fernbedienung, Taschentücher oder anderen Kleinkram, den man so beim Fernsehen braucht.

Erfahrungen

* Zum Verschließen des "Sackes" auf der Unterseite hatte ich erst Klettstreifen angeklebt. Doch diese haben nicht gehalten und annähen war wegen des Klebers auf der Rückseite zu mühsam. So habe ich drei große Druckknöpfe angenäht.
* … und am besten nimmt man ausrangierte Jeans von großen kräftigen Personen …

Meine Inspiration
Durch einen - mit alten Jeans - bezogenen Sitzwürfel in einem Münchner Klamottengeschäft, kam ich auf die Idee, meinen "Fernsehsessel-Hocker" neu zu beziehen. Doch so verrückt sollte es nicht werden. Zur Not sollte man sich auch auf den Hocker setzen können, ohne gleich Abdrücke von den Knöpfen oder vom Hosenbund in den Allerwertesten zu bekommen. Waschbar sollte der Bezug auch sein.





Wissenswertes

Im 19. Jahrhundert wurden Baumwollhosen von Genua nach Amerika exportiert.
Aus der französischen Aussprache des Ortes (Gênes) machte die amerikanische Umgangssprache "Jeans". Die DENIM-Jeans kommt von "Serge de Nîmes" (Gewebe aus der Stadt Nîmes),aus dem Levi Strauss ab 1847 Hosen für Goldgräber nähte.